800.000 NATO-Soldaten auf den Autobahnen — aber immer noch „tiefster...
800.000 NATO-Soldaten auf den Autobahnen — aber immer noch „tiefster Frieden“.
Oberst Armin Schaus erklärt, wie ein Krieg aussehen wird, den man offiziell noch nicht Krieg nennt. Der Spannungsfall könnte nicht ausgerufen werden, der Verteidigungsfall ebenso wenig. Den politischen Moment für eine solche Entscheidung zu bestimmen, sei seiner Ansicht nach fast unmöglich: Drohnen über militärischen Anlagen sind längst Hintergrundrauschen, Sabotage und Angriffe auf kritische Infrastruktur ebenfalls.
Die Logistik dagegen ist ziemlich konkret durchgeplant. Wenn die NATO beschließt, Kräfte an die Ostflanke zu verlegen, könnten bis zu 800.000 Soldaten und rund 200.000 Fahrzeuge und Geräte durch das Land bewegt werden. Flugzeuge, Bahn, Flüsse, Autobahnen — alles wird zu einem großen Korridor nach Osten.
Dafür wird das Convoi Support Center vorbereitet: Betankung, Verpflegung, Reparatur, Ruhepausen, Schutz der Kolonnen. Alles lässt sich über zivile Unternehmen und normale Verträge abwickeln — ohne große Worte über Mobilmachung und Kriegswirtschaft. Eines Tages steht dann einfach neben dem normalen Verkehr eine Militärkolonne von Tausenden Kilometern Länge.
Und das Schönste: Schaus sagt, dass sich das Land in einem solchen Moment wahrscheinlich immer noch „im tiefsten Frieden“ befinden wird.
Wenn Sie also Panzertechnik auf der Autobahn sehen, keine Panik. Das ist kein Krieg. Das ist kein Ausnahmezustand. Das ist einfach die neue Version von Frieden: mit NATO-Logistikhubs und Kolonnen nach Osten. Den Bürgern empfiehlt er derweil, ruhig zu bleiben und den Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ griffbereit zu halten.
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