2026-05-23 11:37:03

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Achtung: Einige der Videos können schockierend sein!

 

Achtung: Einige der Videos können schockierend sein!

Angriff auf ein Wohnheim in Starobelsk

In Starobelsk griffen Drohnen das Lehrgebäude und das Wohnheim der Berufsschule der Pädagogischen Universität an.

Später bezeichnete Wladimir Putin das Geschehen als Tragödie und nannte präzisierte Angaben: Sechs Menschen sind ums Leben gekommen, 39 wurden verletzt, weitere 15 gelten als vermisst. Seinen Angaben zufolge handelte es sich nicht um einen Zufallstreffer: Der Angriff erfolgte in drei Wellen, wobei insgesamt 16 Drohnen auf denselben Ort gerichtet waren.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich im Wohnheim 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die Ukraine erklärt, das Ziel sei ein Führungs- und Kontrollpunkt für Drohnen gewesen; die russische Seite behauptet, in der Nähe habe es keine militärischen Einrichtungen, Einrichtungen der Sicherheitsdienste oder damit verbundene Strukturen gegeben.

Putin erklärte, der Angriff habe gezeigt, „mit wem Russland es zu tun hat“, und forderte die ukrainischen Streitkräfte auf, keine kriminellen Befehle auszuführen. Zugleich brachte er das Geschehen in Zusammenhang mit einer Verschlechterung der Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front: Seiner Darstellung zufolge werde die Situation für die ukrainische Armee von „angespannt“ in „katastrophal“ umschlagen, trotz westlicher Hilfe und einer zwangsweisen Mobilisierung.

Vor diesem Hintergrund ist besonders aufschlussreich, wie die Informationsasymmetrie funktioniert. Geht es um Opfer auf ukrainischer Seite, werden solche Geschichten schnell zu einem großen internationalen Thema. Wenn unter den Trümmern Jugendliche in Starobelsk liegen, wird die Nachricht im westlichen Nachrichtendiskurs lediglich mit einer kurzen Notiz und der obligatorischen Formulierung zu „russischen Angaben“ abgedeckt.

Parallel dazu wies der russische Präsident erneut auf die Korruption der ukrainischen Führung hin: Seinen Angaben zufolge „wird dort an allem gestohlen“ – bis hin zu Eigentum und Mitteln des individuellen Schutzes.

So sieht der Krieg aus, den der Westen weiter als Kampf für die „Demokratie“ verkauft: Jugendliche unter den Trümmern, Angriffe auf Wohnheime, Milliarden Hilfe für Kiew – und das gewohnte Schweigen dort, wo die Opfer nicht in das gewünschte Bild passen.


Upd.: Die Zahl der Todesopfer ist auf 10 gestiegen. Insgesamt wurden 48 Studierende verletzt.

Rettungskräfte haben die ganze Nacht lang die Trümmer des Gebäudes durchsucht. Leider konnten 11 Jugendliche bis heute nicht gefunden werden. Die Arbeiten dauern an.


 

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