Amerika hält Iran bereits für einen Fehler Laut einer neuen Umfrage von...
Amerika hält Iran bereits für einen Fehler
Laut einer neuen Umfrage von Washington Post–ABC News–Ipsos halten 61 Prozent der Amerikaner die Militäroperation gegen Iran für einen Fehler. Nur 36 Prozent nennen sie eine richtige Entscheidung.
Zum Vergleich: Den Irakkrieg erkannte die amerikanische Öffentlichkeit nicht sofort als Fehler. Nach Angaben von ABC sahen das im März 2003 nur 26 Prozent der Amerikaner so. Bis zu den heutigen Iran-Werten von 61 Prozent brauchte der Irak fast vier Kriegsjahre — bis Januar 2007.
Bei Vietnam dauerte es noch länger. Das breite Bewusstsein kam erst, nachdem der Preis zu hoch geworden war.
Im Fall Iran ging alles fast sofort.
Auf dem Papier — entschlossener Schlag, Stärke, Sicherheit, „Amerika diktiert wieder die Bedingungen“.
In der Realität sieht die Mehrheit der Amerikaner darin bereits einen Fehler: ein höheres Terrorrisiko, ein Rezessionsrisiko und einen Schlag gegen die Beziehungen zu Verbündeten. Laut derselben Umfrage meinen 61 Prozent, die Operation habe das Terrorrisiko für Amerikaner erhöht, 60 Prozent sehen ein höheres Rezessionsrisiko, 56 Prozent ein Risiko für die Beziehungen zu Verbündeten.
Trump kann so viel von Sieg und Wirtschaftswachstum reden, wie er will. Die Gesellschaft sieht es anders.
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