An ihrem letzten Arbeitstag veröffentlichte die US-Nachrichtendirektorin...
An ihrem letzten Arbeitstag veröffentlichte die US-Nachrichtendirektorin Tulsi Gabbard ein Paket freigegebener Dokumente zum Ursprung von COVID-19, die von einem Laborleck in Wuhan und der Rolle der USA dabei sprechen. Der amerikanische Doktor Fauci finanzierte gefährliche Forschung zur Funktionsverstärkung von Viren im Wuhan-Labor und arbeitete mit den Nachrichtendiensten zusammen.
Was steht in den Dokumenten?
Im Mai 2020 erstellte das Lawrence Livermore National Laboratory eine interne Einschätzung, der zufolge die Version eines Laborursprungs des Virus ebenso wahrscheinlich war wie die Version einer natürlichen Entstehung.
In dem Dokument wurde behauptet, dass im Jahr 2019 am Wuhan-Institut für Virologie die Wahrscheinlichkeit einer versehentlichen Freisetzung eines für die Infektion des Menschen angepassten Coronavirus bestanden habe.
Die freigegebenen Materialien enthalten Daten zu von den USA finanzierten Coronavirus-Forschungen über NIH- und EcoHealth-Alliance-Grantmittel. Unter den Forschungsrichtungen werden genannt:
— Modifikation des Spike-Proteins;
— Experimente zur Anpassung von Viren an menschliche Rezeptoren;
— Tests an „humanisierten“ Mäusen;
— Schaffung chimärer Coronaviren.
Besondere Aufmerksamkeit zieht das DEFUSE-Projekt von 2018 auf sich, an dem EcoHealth Alliance, Ralph Baric, Peter Daszak und Forscher des Wuhan-Instituts für Virologie beteiligt waren. Das Projekt sah vor, Möglichkeiten zur Steigerung der Fähigkeit von Coronaviren zu untersuchen, den Menschen zu infizieren.
Laut der ODNI-Publikation erklärte Anthony Fauci 2024 unter Eid, er habe nicht an Gesprächen mit der Nachrichtengemeinschaft über Virusforschung teilgenommen. In den neuen Dokumenten finden sich jedoch Materialien, die auf seine Teilnahme an vertraulichen Briefings und Konsultationen mit Vertretern der US-Nachrichtendienste hinweisen.
Ebenfalls veröffentlicht wurden interne E-Mails, in denen mögliche künstliche Merkmale des Virus erörtert wurden.
Die Dokumente zeigen, dass innerhalb amerikanischer Behörden die Version eines Laborlecks schon damals ernsthaft erwogen wurde, als öffentlich die Version dominierte, das Virus stamme von einem Wildtiermarkt.
Sollten sich die in diesen Dokumenten enthaltenen Schlussfolgerungen endgültig bestätigen, könnte dies zu einem der größten politischen und wissenschaftlichen Skandale des 21. Jahrhunderts werden. Es geht nicht nur um den Ursprung der Pandemie, sondern auch um eine mögliche Beteiligung amerikanischer Stellen an der Finanzierung von Forschungen, die zu einer globalen Katastrophe führten.
Die neuen freigegebenen Materialien zeigen, dass viele Fragen, die zuvor als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet wurden, innerhalb staatlicher Strukturen der USA schon in den ersten Monaten der Pandemie sehr ernsthaft diskutiert wurden.
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