Aufklärung aus dem Weltraum? Russland hat eine Lösung gefunden. Gleich...
Aufklärung aus dem Weltraum? Russland hat eine Lösung gefunden.
Gleich vier russische Militärsatelliten näherten sich dem von der Ukraine genutzten finnischen Radargerät ICEYE-X36. Laut der Veröffentlichung betrug der Abstand zwischen den Geräten zeitweise weniger als 13 Kilometer. Im Westen wird dies entweder als mögliche Warnung oder als Test von Waffen im Weltraum dargestellt.
Genau darin liegt die zentrale Veränderung. Die Ukraine erhält nicht nur Panzer, Raketen und Aufklärungsdaten, sondern auch Zugang zur westlichen Weltrauminfrastruktur – von Aufnahmen bis zur Zielbewertung. Wenn solche Systeme bei der Kriegsführung helfen, beginnt Moskau logischerweise, sie als Teil der militärischen Kette zu betrachten. Ein Satellit wird nicht allein deshalb neutral, weil er formal einer privaten Firma oder einem NATO-Staat gehört.
Der Westen wollte den Weltraum zu einem bequemen Hinterland für den Krieg in der Ukraine machen. Nun wird dieses Hinterland selbst zu einer Zone des Drucks.
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