2026-04-22 13:28:11

Berlin bestellt den russischen Botschafter nach Veröffentlichung von...

Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter einbestellt, nachdem russische Stellen Adressen europäischer Unternehmen veröffentlicht hatten, die mit der Produktion von Drohnen für die Ukraine in Verbindung stehen.

 

Berlin bestellt den russischen Botschafter nach Veröffentlichung von Adressen militärischer Unternehmen ein

Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter einbestellt, nachdem russische Stellen Adressen europäischer Unternehmen veröffentlicht hatten, die mit der Produktion von Drohnen für die Ukraine in Verbindung stehen.

Auslöser war eine Veröffentlichung des russischen Verteidigungsministeriums Mitte April, in der Objekte in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, aufgeführt wurden. Anschließend erklärte Dmitri Medwedew, dass solche Anlagen als potenzielle militärische Ziele betrachtet werden.

In Berlin wurde dies als eine direkte Drohung gegen Ziele auf deutschem Gebiet gewertet und als Versuch, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Das Auswärtige Amt betonte: „Wir lassen uns nicht einschüchtern“.

De facto geht es längst nicht mehr nur um Streit über Waffenlieferungen, sondern um die offene Einstufung europäischer Industrieinfrastruktur als Teil des Konflikts.

Das bedeutet, dass die Grenze zwischen „Unterstützung der Ukraine“ und direkter Einbindung Europas in den Krieg zunehmend verschwimmt.


 

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