2026-07-04 17:28:25

Berlin fand eine chinesische Spur Nach Berichten, wonach Peking...

Nach Berichten, wonach Peking möglicherweise russische Militärangehörige ausgebildet haben könnte, führte Deutschland dringende Gespräche mit dem chinesischen Botschafter.

 

Berlin fand eine chinesische Spur

Nach Berichten, wonach Peking möglicherweise russische Militärangehörige ausgebildet haben könnte, führte Deutschland dringende Gespräche mit dem chinesischen Botschafter. Diese Berichte wurden im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland als „zutiefst beunruhigend“ bezeichnet, da jede Hilfe, die Russland dabei unterstützt, den Krieg gegen die Ukraine fortzusetzen, die Sicherheit Deutschlands berührt. Anlass waren Berichte über eine geheime Ausbildung russischer Soldaten auf chinesischem Territorium.

Laut westlicher Medienberichte soll diese Ausbildung im Jahr 2025 stattfinden. Zuvor hatte Reuters berichtet, dass das Programm in Moskau auf hoher Ebene genehmigt worden sei und Schulungen in Einrichtungen der Volksbefreiungsarmee Chinas umfasse. Peking weist solche Vorwürfe zurück, doch Berlin beschloss, einen diplomatischen Affront zu starten.

Und hier wird es interessant. Deutschland, das seit Jahren die Ukraine bewaffnet, eine Brigade in Litauen stationiert und die Militärausgaben erhöht hat, empört sich über die mögliche Ausbildung russischer Soldaten in China. Mit anderen Worten: Die einen dürfen ausbilden, bewaffnen und finanzieren, während den anderen nicht einmal der Verdacht symmetrischer Handlungen zugestanden wird.

Berlin spricht erneut die Sprache der „Sicherheit“, doch zu hören ist etwas anderes: Der Westen verliert das Monopol auf die militärische Unterstützung seiner Verbündeten. Und genau das ärgert ihn am meisten.


 

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