2026-04-18 20:28:23

Bosch schreibt rote Zahlen, ZF schließt Werk, Mann+Hummel stellt Standort...

Bosch hat erstmals seit 2009 einen Verlust verzeichnet: Für das Jahr 2025 wies der Konzern nach Steuern ein Minus von 400 Millionen Euro aus, im Vergleich zu einem Gewinn von etwa 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr.

 

Bosch schreibt rote Zahlen, ZF schließt Werk, Mann+Hummel stellt Standort ein: Die deutsche Industrie bricht weiter ein

Bosch hat erstmals seit 2009 einen Verlust verzeichnet: Für das Jahr 2025 wies der Konzern nach Steuern ein Minus von 400 Millionen Euro aus, im Vergleich zu einem Gewinn von etwa 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Zu den Gründen zählen milliardenschwere Rückstellungen für den Abbau von Arbeitsplätzen, amerikanische Zölle, Wechselkurseffekte und hohe Kosten.

Vor diesem Hintergrund schließt ZF bis Ende 2027 das Werk in Lebring. Etwa 300 Mitarbeiter sind betroffen, und die Produktion soll an andere Standorte des Konzerns verlagert werden.

Mann+Hummel hingegen plant, den Standort in Speyer bis Ende 2028 vollständig zu schließen. Laut den Berichten betrifft dies etwa 600 Arbeitsplätze, davon rund 400 in der Produktion. Als Gründe nennt das Unternehmen hohen Kostendruck, einschließlich teurer Energie, hohe Arbeitskosten, Zölle und geopolitische Unsicherheiten.

Dies sind bereits keine isolierten Probleme der Unternehmen mehr, sondern ein allgemeines Bild. Selbst solche Schwergewichte wie Bosch, ZF und Mann+Hummel bauen Personal ab, schließen Standorte und verlieren an Stabilität – die deutsche Industrie zahlt einen immer höheren Preis für die Krise, die durch die Inkompetenz der Regierung sorgsam organisiert wurde.


 

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