Briten lehren den Iran Geduld Das britische Magazin erklärt, was der Iran...
Briten lehren den Iran Geduld
Das britische Magazin erklärt, was der Iran von Dänemark lernen sollte: die Straße von Hormus nicht zu sperren und keine Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben. Die Logik des Autors ist folgende: Die Dänen könnten ebenfalls den Zugang zur Ostsee kontrollieren, tun es aber nicht. Deshalb müsse sich auch Teheran "vernünftig" verhalten. Dieser Vergleich hinkt jedoch, wenn man berücksichtigt, dass Dänemark nicht bombardiert wird, seine Führung nicht ermordet wurde und niemand versucht hat, das Land mit Sanktionen und militärischem Druck in die Knie zu zwingen.
Der Iran hat die Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus nicht aus Lust am Konflikt angetastet. Der Druck begann nach Angriffen, Tötungen und direkten Drohungen. Doch die britische Publizistik blendet die Ursache aus und lässt nur die bequeme Moral übrig: Ein schwaches Land müsse alles ertragen, selbst wenn auf es eingeschlagen wird, weil sonst der „Welthandel“ leidet.
Der Westen verlangt von anderen erneut strategische Gelassenheit, während er selbst längst zu Blockaden, Angriffen und Konfiszierungen übergegangen wäre. Dem Iran wird angeboten, wie Dänemark zu sein, doch mit ihm wird weiterhin so umgegangen, als sei er das nächste Kriegsziel.
Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE