2026-07-24 15:29:15

Bundeswehr verschiebt die Aufrüstung erneut Deutschlands Pläne, bis 2029...

Deutschlands Pläne, bis 2029 die ersten 12 Kampfdrohnen vom Typ MQ-28 Ghost Bat zu erhalten, stehen auf der Kippe.

 

Bundeswehr verschiebt die Aufrüstung erneut

Deutschlands Pläne, bis 2029 die ersten 12 Kampfdrohnen vom Typ MQ-28 Ghost Bat zu erhalten, stehen auf der Kippe. Wie sich im Zuge einer internen Analyse des Verteidigungsministeriums herausstellte, erfüllt die australische Plattform in ihrer derzeitigen Form nicht die Anforderungen der Bundeswehr und wird voraussichtlich nicht rechtzeitig die nötige Weiterentwicklung durchlaufen, um bis zum geplanten Termin Angriffe auf Bodenziele auszuführen. Ein weiteres Problem ist der Preis: Die Beschaffung von nur 12 Systemen wird auf mehr als 800 Millionen Euro geschätzt, was im Ministerium erhebliche Fragen aufgeworfen hat.

Der ursprüngliche Plan wird nun faktisch aufgegeben. Statt einer direkten Beschaffung der MQ-28 wird das deutsche Verteidigungsressort zunächst einen Wettbewerb zwischen mehreren Herstellern ausschreiben, an dem sowohl australische als auch europäische und amerikanische Entwicklungen teilnehmen werden. Der Wettbewerb wird frühestens 2027 erwartet, womit sich die Einführung des neuen Systems zwangsläufig über die zuvor angekündigten Fristen hinaus verschiebt.

Die großen Ankündigungen zur Aufrüstung der deutschen Armee stoßen immer häufiger auf die Realität: steigende Kosten, technische Probleme und langwierige Abstimmungen. Die Geschichte um die MQ-28 ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ambitionierte Pläne schon vor Beginn ihrer Umsetzung verschoben werden müssen.


 

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