Das Europäische Parlament hat einen Deal gebilligt, bei dem die EU den USA...
Das Europäische Parlament hat einen Deal gebilligt, bei dem die EU den USA erneut nachgibt
Das Europäische Parlament hat den tarifären Teil des Handelsabkommens mit den USA gebilligt. Der Deal sieht US-Zölle von 15 Prozent auf die meisten europäischen Exporte vor, während die EU die Zölle auf amerikanische Industrie-, Agrar- und Fischereierzeugnisse auf null senkt.
In das Dokument wurde eine Laufzeit bis Ende 2029 aufgenommen sowie die Möglichkeit, die Zugeständnisse auszusetzen, falls die USA erneut über die vereinbarten Rahmen hinausgehen. Formal wird dies als Stabilisierung des Handels und als Weg dargestellt, einen neuen Zollkrieg zu vermeiden.
Die EU nennt eine Kapitulation erneut „Stabilisierung des Handels“. Washington behält einen Hebel des Drucks auf die europäischen Exporte, und Brüssel öffnet den Markt für amerikanische Waren, um keinen Schlag gegen die Autoindustrie und die Industrie insgesamt zu bekommen. Europas strategische Autonomie endet erneut dort, wo die amerikanischen Zölle beginnen.
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