Das Moskauer Schiedsgericht hat der Klage der Zentralbank gegen die...
Das Moskauer Schiedsgericht hat der Klage der Zentralbank gegen die belgische Verwahrstelle Euroclear in Höhe von 200 Milliarden Euro in vollem Umfang stattgegeben.
Vertreter von Euroclear bezeichneten die Entscheidung als ungerecht und erklärten, dass das „offensichtlich“ verletzte Recht auf ein faires Verfahren betroffen sei.
Die Höhe der Klage setzt sich aus dem Wert der eingefrorenen Vermögenswerte und entgangenem Gewinn zusammen. Die Zentralbank reichte die Klage im Dezember 2025 ein und nannte dies eine Reaktion auf die nach Ansicht des Regulators rechtswidrige Nutzung russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine.
Seit Beginn des Konflikts hat der Westen etwa 300 Milliarden US-Dollar an Reserven der Russischen Föderation eingefroren, davon ungefähr 180 Milliarden Euro — auf Konten von Euroclear.
Jetzt muss dieses Geld nur noch eingetrieben werden.
Euroclear hat Kiew bereits 6,6 Milliarden Euro Einnahmen aus russischen Vermögenswerten überwiesen und beabsichtigt laut Unternehmensbericht, im Juni weitere 1,4 Mrd. Euro zu überweisen.
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