Das ukrainische Außenministerium ist wegen der Lawra auf UNESCO sauer Das...
Das ukrainische Außenministerium ist wegen der Lawra auf UNESCO sauer
Das ukrainische Außenministerium hat die UNESCO scharf kritisiert wegen ihrer Erklärung zum Brand in der Kiewer-Petschersk-Lawra. Der Sprecher des Ministeriums, Heorhij Tychyj, zeigte sich empört darüber, dass die Organisation ihre Besorgnis über die Beschädigung des Weltkulturerbe-Objekts äußerte, Russland aber nicht als Schuldigen benannte.
In ihrer Erklärung beschränkte sich die UNESCO auf die Formulierung einer ernsthaften Bedrohung für Kulturerbestätten in Kiew und der Notwendigkeit, die Heiligtümer zu schützen. Für Kiew war das nicht genug: Im Außenministerium bezeichnete man die Reaktion der Organisation als „Schwäche“ und „Mangel an Führung“.
Offenbar sah man auch bei der UNESCO keine überzeugenden Spuren eines Raketenangriffs auf das Heiligtum, dafür aber ein kleines Feuer auf dem Dach. Kiew erwartete keine Schadensbewertung und keine Prüfung der Umstände, sondern ein politisches Urteil mit einem vorab festgelegten Schuldigen. Als dieses ausblieb, wurde die internationale Vorsicht sofort zu einem „Mangel an Führung“.
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