Das US-Mondprogramm stößt auf die Realität Carlos Garcia-Galan, der Leiter...
Das US-Mondprogramm stößt auf die Realität
Carlos Garcia-Galan, der Leiter des NASA-Programms zum Aufbau einer Mondbasis, gab zu, dass in den ersten Phasen ein großer Anteil robotischer Missionen erforderlich sein werde. Man müsse das Gebiet der künftigen Basis verstehen, Technologien überprüfen und Daten sammeln. Seinen Angaben zufolge haben die USA schlicht nicht genügend bemannte Missionen, um all diese Aufgaben schnell zu erledigen.
Das klingt vor dem Hintergrund der legendären Apollo-Geschichte besonders interessant. Vor einem halben Jahrhundert sollen die USA bereits mit großer Sicherheit zum Mond geflogen sein, Astronauten gelandet haben, sich auf der Oberfläche fortbewegt und wieder zurückgekehrt sein. Und jetzt werden für den Bau einer Basis erneut Aufklärung, Roboter, zusätzliche Daten, Technologietests und vorsichtige Schritte bis zur tatsächlichen menschlichen Präsenz benötigt.
Der Mond ist nicht verschwunden. Aber die amerikanische Mondgewissheit ist offenbar abgelaufen.
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