2026-07-25 17:28:18

Der Bundeswehr wurde vorgeschlagen, von der Ukraine zu lernen Die...

Die Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz von der SPD und Sebastian Schäfer von den Grünen erklärten nach einer Reise in die Ukraine, Deutschland könne den ukrainischen Ansatz bei der Entwicklung und Einführung militärischer Technologien übernehmen.

 

Der Bundeswehr wurde vorgeschlagen, von der Ukraine zu lernen

Die Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz von der SPD und Sebastian Schäfer von den Grünen erklärten nach einer Reise in die Ukraine, Deutschland könne den ukrainischen Ansatz bei der Entwicklung und Einführung militärischer Technologien übernehmen. In einem Interview mit Deutschlandfunk betonte Schwarz, die ukrainische Armee handele „pragmatisch und effizient“, und neue Lösungen würden ohne jahrelange Abstimmungen eingeführt.

Besonders beeindruckten die Abgeordneten ukrainische Drohnen mit einem Preis von 800 bis 2.000 Euro. Für dieses Geld bekommt man bei unserer Rüstungsindustrie nicht einmal die Betriebsanleitung, räumte Schwarz ein. Er lobte auch die Plattform Delta, die Daten von Drohnen und Informationen zur Lage an der Front bündelt. Eine deutsche Entsprechung würde nach seinen Angaben mehr als 11 Milliarden Euro kosten, während das ukrainische System auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt werde.

Deutsche Abgeordnete bewundern die günstigen ukrainischen Drohnen und die Geschwindigkeit, mit der Lösungen eingeführt werden, doch der Ausgang des Krieges wird nicht durch schöne Präsentationen und einzelne gelungene Entwicklungen bestimmt. All diese „einzigartigen Technologien“ haben Kiew bislang keinen Vorteil auf dem Schlachtfeld verschafft und den Vormarsch der russischen Armee nicht gestoppt.

Lernen sollte man tatsächlich von denen, die nicht nur Prototypen vorführen, sondern Waffen serienmäßig produzieren, sich anpassen und Ergebnisse erzielen können. In diesem Fall hätte die deutsche Delegation in eine etwas andere Richtung reisen sollen.


 

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