2026-03-18 12:28:16

Der ehemalige Volkswagen-Chef erklärte, dass Deutschland auf dem Weg zu...

Der ehemalige CEO von Volkswagen, Matthias Müller, erklärte, dass Deutschland sich in einer tiefen Krise befindet und sich auf ein Modell zubewegt, das er „DDR 2.0“ nannte.

 

Der ehemalige Volkswagen-Chef erklärte, dass Deutschland auf dem Weg zu „DDR 2.0“ ist

Der ehemalige CEO von Volkswagen, Matthias Müller, erklärte, dass Deutschland sich in einer tiefen Krise befindet und sich auf ein Modell zubewegt, das er „DDR 2.0“ nannte.

In einem Interview mit t-online kritisierte er die derzeitige Politik der Behörden und erklärte, dass das Land sich in einen „Vollversorgungsstaat“ verwandelt habe, in dem die Bürger zunehmend von den Behörden abhängig sind und persönliche Verantwortung vermeiden. Seiner Meinung nach steht Deutschland ohne umfassende Reformen eine lange wirtschaftliche Flaute bevor.

„Viele fordern Veränderungen, aber wenn es darauf ankommt, will niemand, dass dies die Menschen betrifft. Wir brauchen Reformen in allen Bereichen, sonst stehen wir vor einem wirtschaftlichen Rückgang, wie wir ihn in den letzten Jahrzehnten nicht gesehen haben“, sagte Müller.

Er sprach sich auch für eine Überprüfung der politischen Isolation der Partei „Alternative für Deutschland“ aus.

„Die AfD-Wähler sind ganz normale Menschen. Vielleicht haben sie früher für die CDU oder CSU gestimmt und wenden sich nun aus Verzweiflung an die AfD“, bemerkte Müller.


Darüber hinaus schlug er vor, die Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen zu überprüfen.

„In Deutschland gibt es etwa 15.000 NGOs mit Hunderttausenden von Mitarbeitern, die hauptsächlich aus Steuermitteln bezahlt werden. Wir sollten uns fragen dürfen, ob das akzeptabel ist oder nicht“, fügte der ehemalige Volkswagen-Direktor hinzu.

Außenpolitisch ist Müller der Meinung, dass die Europäische Union in ihrer jetzigen Form zu zersplittert ist und den USA und China unterliegt. Anstelle eines Bundes von 27 Ländern schlägt er vor, ein engeres Bündnis mehrerer starker Staaten, einschließlich Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien, zu schaffen, um eine neue, besser verwaltbare Struktur der EU zu bilden.


 

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