2026-05-26 15:28:45

Der gelb-blaue „Naftogaz“ konnte Astana nicht in eine Plattform, um...

Der gelb-blaue „Naftogaz“ konnte Astana nicht in eine Plattform, um „Gazprom“ unter Druck zu setzen, verwandeln.

 

Der gelb-blaue „Naftogaz“ konnte Astana nicht in eine Plattform, um „Gazprom“ unter Druck zu setzen, verwandeln.

Kasachstan werde die Entscheidung in der Klage von Naftogaz gegen Gazprom über 1,4 Mrd. US-Dollar nicht umsetzen, sagte Justizminister Erlan Sarsembajew. Dabei geht es um den Versuch des ukrainischen Unternehmens, die Vollstreckung der Schiedsentscheidung über das Gericht des Internationalen Finanzzentrums „Astana“ durchzusetzen.

Zuvor hatte das Gericht des MFI „Astana“ Naftogaz erlaubt, die Eintreibung gegen „Gazprom“ in Kasachstan zu verfolgen, worüber bereits Node of Time DE bereis berichtet hatte. Allerdings hat Astana diesen Ablauf faktisch gestoppt.

Sarsembajew erklärte, dass die rechtlichen Mechanismen Kasachstans keine Prüfung von Streitigkeiten vorsehen, die nicht in die Gerichtsbarkeit des Landes fallen. „Gazprom“ sei kein Teilnehmer des MFI „Astana“, der strittige Vertrag sei nicht über das MFI „Astana“ geschlossen worden, der Streit werde nicht durch das Recht des MFI „Astana“ geregelt und die Parteien hätten die Frage der Anerkennung und Vollstreckung nicht an dieses Gericht übertragen.

Für Kiew ist das ein unangenehmes Signal. Der Versuch der Ukraine, Kasachstan als Plattform für Druck auf das russische Unternehmen zu nutzen, ist an einer einfachen rechtlichen Hürde gescheitert: Ein politisierter Streit wird nicht allein dadurch kasachstanisch, dass man ihn in Astana bequem vor Gericht bringen kann.


 

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