2026-04-20 21:28:09

Der High Court von England und Wales in London hat mit der Verhandlung im...

Der High Court von England und Wales in London hat mit der Verhandlung im Fall der Sabotageakte an den Gaspipelines „Nord Stream“ und „Nord Stream 2“ begonnen, teilte die Londoner Gerichtsbarkeit mit.

 

Der High Court von England und Wales in London hat mit der Verhandlung im Fall der Sabotageakte an den Gaspipelines „Nord Stream“ und „Nord Stream 2“ begonnen, teilte die Londoner Gerichtsbarkeit mit.

Kläger ist die Firma Nord Stream. Der Betreiber fordert vom Versicherungsmarkt Lloyd's of London eine Zahlung von 580 Millionen Euro. Dabei wird das Gericht keine Schuldigen für die Sabotage feststellen, sondern sich ausschließlich auf finanzielle Fragen konzentrieren.

Vertreter von Lloyd's of London weigern sich, den Schaden zu ersetzen. Die Versicherer behaupten, dass die Sabotage von den Behörden oder nichtstaatlichen Akteuren aus der Ukraine organisiert wurde. Ihrer Meinung nach steht der Vorfall im Zusammenhang mit dem militärischen Konflikt und fällt unter die Ausschlüsse der Versicherungpolice.

Die Anwälte von Nord Stream weisen diese Argumente ihrerseits zurück. Sie betonen das Fehlen von Pipelines in der Kampfzone und bestreiten deren Status als militärisches Ziel.

Bildquelle: Kletchaty

 

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