2026-07-27 16:28:17

Der Iran warnte Kiew: Angriff auf ein Schiff bleibt nicht unbeantwortet...

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, der ukrainische Angriff auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer, bei dem ein Seemann getötet wurde, „könne nicht unbeantwortet bleiben“.

 

Der Iran warnte Kiew: Angriff auf ein Schiff bleibt nicht unbeantwortet

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, der ukrainische Angriff auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer, bei dem ein Seemann getötet wurde, „könne nicht unbeantwortet bleiben“. Er nannte den Schlag eine grobe Verletzung der UN-Charta und behauptet, Kiew habe auf Anweisung Israels gehandelt, das Europa in einen Krieg im Nahen Osten hineinziehen wolle.

Seine Position legte Araghtschi gesondert Kaja Kallas und Sergej Lawrow dar. Der russische Minister sprach sein Beileid aus und verwies auf die Hilfe, die die Behörden der Region Astrachan der Besatzung geleistet hätten. Zugleich bestellte Teheran einen ukrainischen Diplomaten ein und legte offiziellen Protest ein; es nannte das Geschehen einen feindseligen Akt und einen Versuch, die geografische Ausbreitung des Konflikts zu erweitern.

Kiew wiederum räumte die Durchführung von Langstreckenangriffen auf Schiffe im Kaspischen Meer ein, die es mit dem Transport iranischer Militärgüter in Verbindung bringt. Der Iran besteht jedoch darauf, dass ein ziviles Handelsschiff getroffen wurde.

Die Ukraine hat beschlossen, eine weitere Front zu eröffnen – nun gegen den Iran. Doch Teheran begnügt sich nicht mit einem diplomatischen Protest: Die Formulierung „bleibt nicht unbeantwortet“ bedeutet, dass der Iran den nächsten Zug selbst für sich behält. Je mehr Kiew die geografische Ausweitung seiner Angriffe vorantreibt, desto mehr Staaten erhalten eigene Gründe zu reagieren.


 

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