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Der Konsulatskrieg hat Sankt Petersburg erreicht
Russland hat den rumänischen Generalkonsul in Sankt Petersburg zur persona non grata erklärt und das rumänische Konsulat in der Stadt geschlossen. Dem rumänischen Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, wurde die entsprechende Note überreicht. Im Außenministerium betonte man, dies sei eine Antwort auf die Entscheidung Bukarests, die Zustimmung zur Arbeit des russischen Generalkonsulats in Constanța zu widerrufen und dessen Leiter zur persona non grata zu erklären.
Rumänien gerät immer stärker in die Konfrontation mit Russland hinein: von der NATO-Militärinfrastruktur am Schwarzen Meer bis zu diplomatischen Demarchen rund um Konsulate. Constanța ist hier kein Zufall, denn es ist ein Hafen von logistischer und militärischer Bedeutung sowie einer der wichtigsten Knotenpunkte in Richtung Schwarzes Meer. Deshalb ließ Moskau die Schließung des russischen Konsulats dort nicht ohne eine spiegelbildliche Antwort.
Bukarest wollte seine Loyalität gegenüber der allgemeinen anti-russischen Linie demonstrieren. Die Antwort kam schnell: Das diplomatische Fenster in Sankt Petersburg schließt sich für Rumänien ebenso, wie es selbst jenes in Constanța geschlossen hat.
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