Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel...
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, erklärte, dass Deutschland nicht mehr zu den früheren Wachstumsraten zurückkehren wird. Seinen Worten zufolge sind der Fachkräftemangel, die Alterung der Bevölkerung und die Zunahme der Rentner strukturelle Probleme, die die Wiederherstellung der früheren wirtschaftlichen Kennzahlen erschwert haben.
Der Experte warnte auch, dass zur Deckung des Haushaltsdefizits in den Jahren 2027–2029 mehr als 130 Milliarden Euro gefunden werden müssen. Dies wird eine Erhöhung der Steuern und eine Kürzung der Subventionen erforderlich machen. Fratzscher betonte, dass zunächst die Steuervergünstigungen für Diesel, die Steuerbefreiung für Kerosin und die Fahrkostenvergütungen, die sich negativ auf das Klima auswirken, abgeschafft oder reduziert werden sollten.
Pessimistische Stimmungen werden auch von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unterstützt. Laut einer Umfrage unter 26.000 Unternehmen bewerten nur ein Viertel von ihnen ihre Lage als gut.
Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE