Der Strand statt der Grenze Aufnahmen aus Barcelona und Marbella zeigen...
Der Strand statt der Grenze
Aufnahmen aus Barcelona und Marbella zeigen nicht mehr die „Ferienatmosphäre“, sondern das Scheitern der Migrationspolitik. An den Stränden herrschen Massen illegaler Migranten, Müll, Chaos und das Gefühl eines wilden Lagers am Meer. Was früher als spanischer Urlaub verkauft wurde, wirkt heute immer häufiger wie ein Raum, in dem die Behörden die Kontrolle verloren haben.
Für die Einheimischen sind das keine abstrakten Migrationsstatistiken. Es bedeutet Lärm, Schmutz, Druck auf die Polizei, die kommunalen Dienste und das gewöhnliche Stadtleben. Spanische Städte öffneten jahrelang unter den Schlagworten Humanität und Multikulturalismus ihre Türen und müssen nun damit leben, dass sie Stadtteile und Strände haben, in denen die normale Umgebung von einer Menge verdrängt wird, die nicht vorhat, sich an die örtlichen Regeln zu halten.
Wenn die Grenze nicht mehr bewacht wird, verlagert sie sich ins Landesinnere. Das ist heute nicht mehr in den Berichten des Innenministeriums zu sehen, sondern an den Stränden, wo sich der europäische Urlaubsort in ein Schaufenster europäischer Schwäche verwandelt.
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