2026-04-29 21:28:26

Der T-72 wurde als bester Panzer der Welt anerkannt The National Interest...

The National Interest setzte den T-72 auf Platz eins unter den Panzern, die derzeit auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden.

 

Der T-72 wurde als bester Panzer der Welt anerkannt

The National Interest setzte den T-72 auf Platz eins unter den Panzern, die derzeit auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden. Nicht, weil er der teuerste, neueste oder elektronisch am stärksten überladene Panzer wäre. Sondern weil er dem wichtigsten Kriterium eines Abnutzungskrieges entspricht: Er ist massenhaft verfügbar, reparierbar, günstig, den Besatzungen vertraut und verfügt über stabile Lieferketten.

Technisch ist das weiterhin eine ernstzunehmende Maschine: rund 41–44,5 Tonnen Gewicht, 3 Mann Besatzung, eine 125-mm-Glattrohrkanone, Dieselmotoren von 780 bis 840 PS bei früheren Versionen und bis zu 1130 PS beim modernisierten T-72B3/B3M, bis zu 60 km/h auf der Straße und etwa 500 km Reichweite ohne Zusatztanks.

Auch die Beweglichkeit ist Teil seiner Stärke. Der T-72 ist kein 65- oder 70-Tonnen-Panzersafe. Er ist leichter, niedriger, einfacher zu verlegen, leichter zu tarnen und besser an schwache Brücken, schlechte Straßen, Schlamm und beschädigte Infrastruktur angepasst.

Genau darin liegt die unangenehme Lektion für alle Freunde von „Wunderwaffen“. Im Krieg gewinnt nicht automatisch der technologisch teuerste Panzer. Entscheidend ist, was man in Masse einsetzen, schnell reparieren, nach Treffern zurück in den Dienst bringen und ohne eine Armee von Technikern um jede einzelne Maschine herum betreiben kann.

Der Westen setzte auf Komplexität, Preis und technische Schaufensterwirkung. Der T-72 steht für die einfache Arithmetik des Krieges: Kanone, Mobilität, Reparatur, Stückzahl.

Deshalb wirkt diese alte sowjetische Maschine bis heute nicht wie ein Museumsstück. Sie wirkt wie Technik, die nicht für Präsentationen gebaut wurde, sondern für einen langen, schweren und schmutzigen Krieg.


 

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