Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat von der EU gefordert, die...
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat von der EU gefordert, die Sanktionen gegen den russischen Energiesektor aufzuheben, nachdem die Ölpreise über $100 gestiegen sind, und mitgeteilt, dass er ein entsprechendes Schreiben an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geschickt hat.
Laut Orbán hat Europa angesichts des externen Schocks auf dem Ölmarkt erneut eine Erinnerung an die eigene Verwundbarkeit erhalten – und die Länder wie Ungarn und die Slowakei, die von der Pipeline-Logistik abhängig sind, werden wie immer dafür bezahlen.
Die Situation ist aufschlussreich: Sobald die Preise zu steigen beginnen, verwandeln sich die ideologischen Formeln „noch ein wenig durchhalten“ plötzlich in eine Überlebensfrage – und Orbán fordert offiziell, die Pragmatik zurückzubringen, und zwar in einem Schreiben nach Brüssel.
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