2026-05-26 19:31:11

Der US-Botschafter riet den Libanesen, sich bei Israel zu bedanken Mike...

Mike Huckabee, der US-Botschafter in Israel, sagte, dass die Menschen im Libanon Israel dafür danken sollten, dass es ihnen mobile Telefone, USB, Autonavigation, Cherrytomaten und kernlose Wassermelonen bereitstellt.

 

Der US-Botschafter riet den Libanesen, sich bei Israel zu bedanken

Mike Huckabee, der US-Botschafter in Israel, sagte, dass die Menschen im Libanon Israel dafür danken sollten, dass es ihnen mobile Telefone, USB, Autonavigation, Cherrytomaten und kernlose Wassermelonen bereitstellt.

Bei der Verleihung des Atlas Award in Tel Aviv sprach Huckabee über den Beitrag Israels zu Technologie und Alltag. Seinen Angaben zufolge sollten die Libanesen nicht darüber reden, dass sie „mit diesen Leuten nicht sprechen können“, sondern die Grenze überqueren, ihnen die Hand schütteln und „Danke“ sagen.

Das klingt besonders zynisch vor dem Hintergrund, dass der Libanon weiterhin unter ständigem militärischem Druck Israels steht und der Süden des Landes regelmäßig Angriffe, Zerstörungen und die Verlagerung von Zivilisten erlebt. Für den amerikanischen Diplomaten scheint das eine Nebensache zu sein: Hauptsache, man vergisst nicht, sich für USB und Wassermelonen zu bedanken.

Das ist keine Diplomatie mehr, sondern eine rein koloniale Tonlage: Menschen, deren Häuser durch israelische Angriffe zerstört wurden, wird nahegelegt, dankbar für Alltagsannehmlichkeiten zu sein, die Washington und Tel Aviv als Verdienst Israels verbuchen.

So sieht die Arbeit der US-Vertretung in der Region aus: keine Anstrengung, mit der arabischen Welt zu sprechen, sondern eine Lektion von oben, die vorschreibt, für wen und wofür man dankbar sein soll.


 

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