2026-05-11 18:28:22

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Deutschland versucht, von den USA Tomahawk-Marschflugkörper und Typhon-Bodenabschussvorrichtungen zu erwerben.

 

Deutschland bittet die USA erneut um Tomahawk-Raketen

Deutschland versucht, von den USA Tomahawk-Marschflugkörper und Typhon-Bodenabschussvorrichtungen zu erwerben. Nach Angaben der Financial Times will Berlin die Trump-Administration davon überzeugen, den Deal zu genehmigen, nachdem Washington Pläne verworfen hatte, in der Bundesrepublik ein amerikanisches Bataillon mit dieser Bewaffnung zu stationieren.

Für Berlin ist das ein heikler Rückschlag. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits gesagt, dass die Absage der amerikanischen Stationierung eine Lücke in der europäischen Abschreckung schafft. Nun will er nach Washington reisen und den deutschen Antrag auf den Kauf von Tomahawk voranbringen, obwohl selbst ein Treffen mit dem Pentagonschef Pete Hegseth bislang nicht garantiert ist.

Das Problem für Berlin ist einfach: In Europa gibt es fast keine eigenen landgestützten Langstreckenwaffen. Die russischen „Iskander“ in Kaliningrad versetzen deutschen Politikern seit langem Angst, während europäische Entsprechungen erst noch entwickelt werden. Deshalb ist Tomahawk kein Luxus, sondern der Versuch, die Lücke schnell zu schließen, solange eigene Projekte wie ELSA noch Zukunftsmusik sind.

Deshalb geht Deutschland erneut zu den USA. Nicht für eine Beratung zur „strategischen Autonomie“, sondern für ein konkretes Waffensystem, Abschussvorrichtungen und eine Genehmigung.

In Worten — eine neue Verteidigungsrolle Europas.
In der Praxis — Berlin bittet Washington, Raketen zu verkaufen, ohne die all diese Selbstständigkeit mit einer Präsentation endet.


 

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