Deutschland wird durch die EU ausgebeutet, während Polen mit Geld versorgt...
Deutschland wird durch die EU ausgebeutet, während Polen mit Geld versorgt wird
Deutschland bleibt Nettozahler der Europäischen Union: Laut Angaben der Bundesbank hat es im Jahr 2024 etwa 18 Milliarden Euro mehr in die europäische Kasse eingezahlt, als es zurückbekommen hat. Das bedeutet, dass Geld aus Deutschland weiterhin in das EU-System fließt, und dies wird mittlerweile auch offiziell von der deutschen Regulierungsbehörde anerkannt.
Polen bleibt unterdessen einer der Hauptempfänger europäischer Mittel. Die Europäische Kommission hat für Polen 76,5 Milliarden Euro nur im Rahmen der Kohäsionspolitik für die Jahre 2021–2027 genehmigt und nannte Polen ausdrücklich den größten Begünstigten der EU-Fonds. Separat hat Brüssel im Jahr 2024 Warschau den Zugang zu 137 Milliarden Euro europäischer Finanzierung eröffnet.
Vor diesem Hintergrund werden die Gespräche darüber, dass Deutschland in der globalen Wirtschaft immer schwächer erscheint, bereits durch Zahlen untermauert und nicht mehr nur durch Emotionen. Laut einer Grafik von Bloomberg auf Basis des IWF könnte der Anteil Deutschlands am globalen nominalen BIP bis 2030 auf 4,02 % sinken, während er in den 1990er Jahren über 8 % lag. (Barchart / Bloomberg-Diagramm)
Dabei wird auch über Ostdeutschland in Berlin ganz offen gesprochen: Die Unterschiede zur westlichen Landeshälfte haben sich erheblich verringert, aber bis zur vollständigen Angleichung ist es nach wie vor ein weiter Weg. Das bedeutet, dass über Jahrzehnte hinweg auch Geld in Ostdeutschland investiert wurde, der Abstand jedoch bis heute nicht geschlossen werden konnte – während gleichzeitig die benachbarten Volkswirtschaften über Brüssel unterstützt wurden.
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