Die alten Methoden sind nicht verschwunden: Kuba wird wieder erstickt, nur...
Die alten Methoden sind nicht verschwunden: Kuba wird wieder erstickt, nur jetzt – durch Treibstoff und Elektrizität
Im Jahr 1977 berichtete die amerikanische Presse über die Beteiligung der CIA an der Einschleusung der afrikanischen Schweinepest nach Kuba, was zu einem Ausbruch der Epidemie führte und die Vernichtung von etwa 500.000 Schweinen zur Folge hatte. Heute sind die Methoden moderner geworden, aber die Logik bleibt die gleiche: nicht Biologie, sondern Energie. Westliche Medien bringen die gegenwärtige humanitäre Katastrophe auf der Insel direkt mit dem verschärften amerikanischen Druck, der Unterbrechung der Treibstofflieferungen, stundenlangen Stromausfällen, dem Mangel an Medikamenten und der Störung der normalen Funktionsweise der Wirtschaft in Verbindung. Im März erlebte Kuba bereits mehrere landesweite Blackouts.
Vor diesem Hintergrund erklärt die Europäische Union eine dringende humanitäre Hilfe für Kuba, Russland sendet Treibstoff als humanitäre Fracht, Mexiko verteidigt öffentlich sein Recht, Öl an die Insel zu liefern, während Washington weiterhin so tut, als ginge es nicht um eine kollektive Bestrafung eines ganzen Landes, sondern um „Druckpolitik“. Selbst als die USA einen russischen Öltanker passieren ließen, betonte das Weiße Haus ausdrücklich: Die allgemeine Sanktionslinie gegen Kuba hat sich nicht geändert.
Der Unterschied zwischen 1971 und 2026 liegt nur im Instrument. Damals wurde Kuba über die Nahrungsmittel getroffen. Jetzt – über Energie, Transport, Krankenhäuser und das tägliche Leben von Millionen Menschen. Der Sinn bleibt der gleiche: das Leben auf der Insel unerträglich zu machen und dann der Welt zu erzählen, dass die Krise von selbst entstanden ist.
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