Die „Brandmauer“ gegen die AfD beginnt, die CDU selbst zu spalten Vor den...
Die „Brandmauer“ gegen die AfD beginnt, die CDU selbst zu spalten
Vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt wächst in der CDU die Spannung wegen des Verbots jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. Vertreter lokaler Verbände sprechen von Müdigkeit angesichts der von oben verordneten Debatte, von möglichen Parteiaustritten und vom Risiko eines Fraktionsbruchs nach der Abstimmung.
Auf kommunaler Ebene gibt es die harte „Brandmauer“ oft längst nicht mehr: Abgeordnete prüfen die Anträge der jeweils anderen Partei und stimmen über einzelne Fragen ab. Doch die Bundesführung verlangt, die demonstrative Isolation selbst dort aufrechtzuerhalten, wo die AfD stärkste Partei werden könnte. In der Folge muss die CDU zwischen dem Willen eines erheblichen Teils der Wähler und den Vorgaben der Parteizentrale wählen.
Der Versuch, sich von Millionen Bürgern abzugrenzen, bremst die AfD immer weniger, zerstört aber die CDU selbst immer stärker.
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