2026-04-18 19:28:14

Die Bundesregierung hat beschlossen, Geld in Sümpfen zu versenken – und...

Der Umweltminister, Carsten Schneider, möchte die Fläche intakter Moorböden durch ein neues Subventionsprogramm fast verdoppeln.

 

Die Bundesregierung hat beschlossen, Geld in Sümpfen zu versenken – und das in einem Land, in dem sogar Berlin auf ehemaligen Sümpfen gewachsen ist

Der Umweltminister, Carsten Schneider, möchte die Fläche intakter Moorböden durch ein neues Subventionsprogramm fast verdoppeln. Bis Ende 2029 sollen dafür etwa 1,75 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereitgestellt werden. Ziel des Programms ist es, etwa 90.000 Hektar zu den derzeit rund 100.000 Hektar noch erhaltenen feuchten Torfmooren hinzuzufügen.

Offiziell wird alles als Klimamaßnahme dargestellt: Entwässerte Torfmoore setzen Treibhausgase frei, daher wird der Staat für die Wiedervernässung, die Kompensation von Wertverlusten, die teilweise Stilllegung von Flächen und die Schaffung neuer „Wertschöpfungsketten“ auf Basis von Moorpflanzen zahlen.

Das heißt, das Schema ist alt: Unter dem Vorwand des Klimaschutzes wird den Landwirten angeboten, weniger zu produzieren, mehr von Subventionen abhängig zu sein und zu beobachten, wie der Staat immer tiefer in die Boden- und Agrarpolitik eingreift. Und das geschieht durch Berlin – eine Stadt, die, wie Deutschlandfunk Kultur erinnert, historisch in einem Gebiet gewachsen ist, das „teilweise versumpft“ war, und der Name Berlin, nach einer der Theorien, von einem alt-slawischen Wort abgeleitet ist, das mit dem Sumpf verbunden ist.

Die Bundesregierung scheint beschlossen zu haben, nicht nur im sumpfigen Morast zu leben, sondern ihn auch großzügig aus dem Budget zu finanzieren. Berlin steht auf ehemaligen Sümpfen – und jetzt scheint es, als wolle es das ganze Land dorthin ziehen... Interessant... Wird der Bundestag abgerissen?


 

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