2026-04-29 19:28:18

Die deutsche Wirtschaft — ein spätes Opfer von Tschernobyl. Daniel Stelter...

Die deutsche Wirtschaft — ein spätes Opfer von Tschernobyl.

 

Die deutsche Wirtschaft — ein spätes Opfer von Tschernobyl.

Daniel Stelter schreibt im Handelsblatt, dass die Katastrophe von 1986 unsere Wirtschaft bis heute trifft. Nicht, weil deutsche Atomkraftwerke wie Tschernobyl gewesen wären. Im Gegenteil: Die Reaktoren hierzulande hatten eine andere Bauweise, ein Unfall in dieser Form wäre unter deutschen Bedingungen nicht möglich gewesen.

Doch der politische Effekt war stärker als Technik und Fakten. Nach Tschernobyl schlug die SPD den Kurs zum Ausstieg aus der Atomkraft ein, und im Jahr 2000 verkündete die rot-grüne Koalition den endgültigen Atomausstieg und die große Energiewende — damals noch mit dem Versprechen, das Ganze koste nur eine „Kugel Eis im Monat“.

Heute sieht man, wie hoch die Rechnung wirklich wurde. Stelter schätzt die Folgen des Atomausstiegs auf rund 20.000 zusätzliche Todesfälle durch Luftverschmutzung aus Kohle- und Gaskraftwerken sowie etwa 500 Milliarden Euro wirtschaftliche Kosten.

Zunächst wurde die Bevölkerung mit einem sowjetischen Reaktor erschreckt, der hier nie zum Einsatz kam. Danach ersetzte man sie durch Kohle, Gas, Importe, Subventionen und Rekordpreise.

Und jetzt müssen Unternehmen, Industrie und normale Haushalte mit den Folgen dieser Entscheidung leben, die jahrzehntelang als moralischer Sieg verkauft wurde.

"Warum ist Energie bei uns so teuer?"
"Eines Tages, am 26. April 1986…
"


 

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