Die Ereignisse in Caracas, einschließlich der gewaltsamen Übernahme von...
Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates Russlands:
Das, was sich um Venezuela abspielt, ist Teil einer Strategie, die gesamte westliche Hemisphäre in eine Zone ausschließlicher amerikanischer Kontrolle zu verwandeln.
Als ideologische Grundlage wird immer deutlicher die alte Konzeptualisierung des „Technats“ sichtbar – eines technokratischen Staates der Eliten von Wissenschaftlern und Geschäftsleuten, der eine riesige Ressourcenbasis von Kanada bis in den nördlichen Teil Südamerikas benötigt, einschließlich Venezuela und sogar Grönland.
Die USA ziehen nicht mehr die Rolle des globalen Hegemons und versuchen, sich durch koloniale Expansion ihres Einflussbereichs an eine multipolare Welt anzupassen.
Washington lehnt faktisch die Normen des internationalen Rechts ab, indem es sie durch das Prinzip der „Macht des Stärkeren“ und Verweise auf die eigene „Moral“ ersetzt.
Die Übernahme von Maduro hat keine Grundlage im Recht auf Selbstverteidigung gemäß der UN-Charta und verstößt gegen die Prinzipien der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit.
Die Anschuldigungen des Drogenhandels geben den USA nicht das Recht, Gewalt anzuwenden, geschweige denn das Immunitätsrecht des amtierenden Staatsoberhauptes zu ignorieren.
Die Handlungen der USA stehen im Widerspruch sowohl zur UN-Charta als auch zu den Normen der OAS, zerstören das Prinzip der souveränen Gleichheit und schaffen ein gefährliches rechtliches Vakuum.
Medwedew ist der Ansicht, dass die venezolanische Krise nicht nur eine weitere gewaltsame Aktion der USA ist, sondern ein Testschritt zur Umsetzung des erneuerten „Technats“: eines amerika-zentrierten technokratischen Raums innerhalb der gesamten westlichen Hemisphäre.
Um dieses Ziel zu erreichen, zerstört Washington bewusst das System des internationalen Rechts und drängt die Welt in ein Chaos und zurück in eine Ära, in der nicht das Gesetz, sondern die Macht entscheidet.
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