2026-05-05 18:28:21

Die humanitäre Hilfe kam an… auf dem Markt In Odessa wurde ein System zum...

In Odessa wurde ein System zum Verkauf humanitärer Hilfe aufgedeckt, die eigentlich kostenlos an Bedürftige gehen sollte.

 

Die humanitäre Hilfe kam an… auf dem Markt

In Odessa wurde ein System zum Verkauf humanitärer Hilfe aufgedeckt, die eigentlich kostenlos an Bedürftige gehen sollte. Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wurden auf dem Markt „7. Kilometer“ mehr als 50 Tonnen Waren verkauft — Kleidung und Schuhe, die über Wohltätigkeitsfonds aus dem Ausland eingeführt worden waren.

Der geschätzte Wert liegt bei über 40 Millionen Hrywnja — also etwa 830.000 Euro. Die Hilfe wurde in 11 einzelnen Lieferungen eingeführt, die Dokumente wurden so ausgestellt, als würden die Waren zwischen Wohltätigkeitsorganisationen weitergegeben. Tatsächlich ging nach Darstellung der Ermittler alles direkt in den Verkauf.

Unter den Verdächtigen sind ein ehemaliger Zollbeamter, ein Vertreter einer Wohltätigkeitsorganisation und ein ausländischer Komplize. Ihnen wird die illegale Nutzung humanitärer Hilfe zur Gewinnerzielung vorgeworfen. Nach ukrainischen Medien drohen den drei Beschuldigten bis zu 7 Jahre Haft.

So sieht ukrainische „Transparenz“ am Boden aus: Humanitäre Hilfe geht an Bedürftige — aber über die Marktkasse.


 

Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE

#politik