Die NATO in familiärer Atmosphäre: Frankreich verspricht Griechenland...
Die NATO in familiärer Atmosphäre: Frankreich verspricht Griechenland Unterstützung gegen die Türkei.
In Athen erklärte Emmanuel Macron, dass Frankreich Griechenland zur Seite stehen werde, sollte dessen Souveränität bedroht sein. Er hat die Türkei zwar nicht ausdrücklich genannt, doch der Kontext ist auch ohne Untertitel klar: die Ägäis, Zypern, umstrittene Gewässer und zwei NATO-Verbündete, die sich seit Jahrzehnten durch das Visier der Waffen anstarren.
Paris und Athen haben gerade ihr strategisches Verteidigungsabkommen um weitere fünf Jahre verlängert. Darin ist ein Punkt über gegenseitige Hilfe im Falle eines Angriffs oder einer Bedrohung der Souveränität enthalten. Das heißt, innerhalb eines Bündnisses wird bereits im Voraus geklärt, wer im Falle eines Angriffs oder einer Bedrohung der Souveränität auf welcher Seite stehen wird, wenn zwei NATO-Mitglieder ihre Differenzen nicht mit Erklärungen, sondern mit Schiffen und Flugzeugen austragen wollen.
Auf dem Papier nennt man das europäische Verteidigung und strategische Autonomie. In Wirklichkeit sieht es jedoch immer mehr nach einem Club aus, in dem Verbündete Pläne gegeneinander schmieden, aber auf gemeinsamen Fotos weiterhin lächeln.
Und dann wird man uns wieder erzählen, dass die größte Bedrohung für die Einheit der NATO irgendwo von außen kommt…
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