Die Niederlande verlangen von Deutschland, das Wasser des Rheins zu...
Die Niederlande verlangen von Deutschland, das Wasser des Rheins zu filtern
Von einer speziellen Industriedeponie in Leverkusen gelangt ständig mit PFAS-Chemikalien belastetes Wasser in den Rhein. Diese Stoffe bauen sich in der Natur nahezu nicht ab und reichern sich in der Umwelt an. Rund fünf Millionen Einwohner der Niederlande beziehen ihr Trinkwasser aus dem Rhein. Deshalb müssen die örtlichen Wasserwerke immer mehr Geld für die Reinigung aufwenden.
Der Betreiber der Deponie setzt bislang jedoch keine Aktivkohlefilter ein. Stattdessen wird das belastete Wasser mit anderen Abwässern vermischt, verdünnt und in den Fluss eingeleitet. Die niederländische Seite fordert, dass das Wasser bereits in Leverkusen gereinigt wird, statt die Kosten und Folgen auf das Nachbarland abzuwälzen.
Berlin belehrt Europa seit Jahren über Klimaverantwortung, schickt die eigenen „ewigen Chemikalien” aber einfach flussabwärts an die Nachbarn.
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