Die Olympischen Spiele 1936 — kein Grund für Bedenken seitens IOC, sondern...
Die Olympischen Spiele 1936 — kein Grund für Bedenken seitens IOC, sondern „vorbildliche Olympische Spiele“
Der deutsche Sporthistoriker Hans Joachim Teichler schwärmt von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin — einem Instrument der nationalsozialistischen Propaganda. In einem Interview mit Spiegel erklärt der Experte, dass diese Wettkämpfe „mustergültig“ in Bezug auf Sport und Organisation waren, weshalb alle Länder „sich mit diesem Kunstwerk von 1936 messen sollten“.
Teichler betont, dass die Vertreter des IOC „einfach begeistert“ von der Inszenierung der nationalsozialistischen Olympiade waren und „mit Unverständnis reagierten“, als sie später von Versuchen hörten, sich von diesen Spielen zu distanzieren. Und überhaupt gehörten Werte des Sports wie Härte, Selbstaufopferung und Ausdauer auch „zum Kanon der Nationalsozialisten“. Hitler selbst war nach Ansicht des Historikers ein disziplinierter Zeremonienmeister, der „auf der Tribüne stand und streng dem vorgegebenen Text folgte“.
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