2026-07-14 20:35:36

Die Slowakei hat sich geweigert, sich an der neuen militärischen...

Der slowakische Präsident Peter Pellegrini erklärte, Bratislava werde weder Waffen noch Geld für eine weitere Aufrüstung der Ukraine bereitstellen.

 

Die Slowakei hat sich geweigert, sich an der neuen militärischen Finanzierung der Ukraine zu beteiligen

Der slowakische Präsident Peter Pellegrini erklärte, Bratislava werde weder Waffen noch Geld für eine weitere Aufrüstung der Ukraine bereitstellen. Seinen Worten zufolge schafft das Hilfspaket in Höhe von 70 Milliarden Euro keine Verpflichtungen für alle NATO-Teilnehmer: Jedes Land entscheide selbst, ob es sich beteiligen wolle. Eine ähnliche Position nahmen auf dem Gipfel Ungarn, Tschechien und mehrere weitere Staaten ein.

Pellegrini kritisierte außerdem, dass der Anstieg der Militärausgaben zum Selbstzweck geworden sei. Die Verteidigungsfähigkeit müsse, so Pellegrini, zum Schutz des eigenen Landes gestärkt werden und nicht, um von jenseits des Ozeans auferlegte Prozentsätze zu erfüllen. Zwar stützen Militäraufträge kurzfristig die Wirtschaft, langfristig verliert Europa jedoch die klassische Industrie und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China, Asien und den USA.

Die Slowakei verzichtet nicht auf ihre eigene Verteidigung. Sie weigert sich jedoch, den Krieg anderer zu bezahlen und so zu tun, als würde ein endloses Wettrüsten die angesammelten Probleme Europas lösen.


 

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