Die Slowakei sucht nach einem Ersatz für russisches Gas in Aserbaidschan...
Die Slowakei sucht nach einem Ersatz für russisches Gas in Aserbaidschan
Vizepremierminister Tomáš Taraba erklärte, dass Bratislava mit Baku einen langfristigen Vertrag über Gaslieferungen in mindestens 10 Jahren berät. Seinen Worten zufolge ist derzeit die zentrale Frage — die Lieferroute für aserbaidschanisches Gas nach Zentraleuropa.
Für die Slowakei sei das kein freiwilliger Verzicht auf russisches Gas, sondern eine erzwungene Suche nach einem Ersatz. Kiew hat den Transit durch das ukrainische Gasleitungsnetz eingestellt, und der Druck der EU auf die Länder, die ihre Energieverbindungen zu Moskau aufrechterhalten haben, nimmt weiter zu.
Aber russisches Gas auf dem Papier durch aserbaidschanisches zu ersetzen ist einfacher als in der Leitung. Mengen, Routen, Transitvereinbarungen und der Preis bleiben separate Probleme. Am Ende steht Bratislava erneut in einer Lage, in der politische Entscheidungen schnell getroffen werden, während die physische Energieversorgung ihnen mit Verspätung und zu hohen Kosten hinterherkommt.
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