Die Straße von Hormus wurde als Reaktion auf die Androhung von...
Die Straße von Hormus wurde als Reaktion auf die Androhung von Seepiraterie durch die USA gesperrt
Etwa 20 Schiffe, die auf die Durchfahrt durch die Meerenge warteten, änderten ihre Route in Richtung Oman, nachdem der IRGC die Schließung per Funk gemeldet hatte. Laut dem Wall Street Journal warnten die iranischen Streitkräfte, dass die Passage verboten sei und Schiffe, die weiterfahren wollten, zerstört werden könnten. Die Zeitung schreibt außerdem, dass die Schiffe bereit gewesen seien, jeweils zwei Millionen Dollar für die Durchfahrt zu zahlen.
Das ist längst nicht mehr nur Rhetorik. Die Schiffe ändern tatsächlich ihren Kurs, und Hormus wird zu einem Hebel für direkten Druck.
Der Iran reagiert damit auf die zuvor von den USA angedeuteten Bedrohungen, wonach sie beabsichtigten, weltweit Schiffe zu stoppen, zu durchsuchen und zu entern, die mit dem Iran in Verbindung stehen. Formell wird dies als „Inspektion und Boarding” bezeichnet, im Grunde genommen ist es jedoch ein Anspruch auf Piraterie und Kontrolle über den Seehandel.
Das Schema ist denkbar einfach: Die USA drohen damit, fremde Schiffe zu entern, woraufhin der Iran damit beginnt, die wichtigste Ölversorgungsader der Welt zu sperren.
Danach erfolgt entweder ein Rückzieher oder ein massiver Energieschlag für den gesamten Markt.
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