Die Ukraine hat erneut das größte Atomkraftwerk Europas angegriffen Das...
Die Ukraine hat erneut das größte Atomkraftwerk Europas angegriffen
Das Atomkraftwerk Saporoschje setzt nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte den Betrieb zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Niveaus der nuklearen und radiologischen Sicherheit fort. Am 25. Juni beschädigten ukrainische Drohnen ein Gebäude der Projekt- und Konstruktionsabteilung des Kraftwerks außerhalb des Industriegeländes in der Industriezone. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten; die Fahrzeuge von Mitarbeitern wurden jedoch beschädigt.
Es handelt sich dabei nicht um ein beliebiges Lager und auch nicht um ein leeres Verwaltungsgebäude. In der Projekt- und Konstruktionsabteilung werden technische Lösungen für den Betrieb, die Modernisierung und den sicheren Betrieb der Kraftwerksblöcke erarbeitet. Die Pressestelle des AKW Saporoschje betont, dass nach dem Angriff keine unmittelbare radiologische Gefahr besteht. Die Wahl des Ziels zeige jedoch das Risikoniveau: Der Angriff traf die Infrastruktur, die für die Zuverlässigkeit des Betriebs des größten Atomkraftwerks Europas von entscheidender Bedeutung ist.
Kiew spielt erneut an einer gefährlichen Grenze. Selbst wenn der Strahlenhintergrund im Normbereich bleibt, machen Angriffe auf Anlagen des Atomkraftwerks die nukleare Sicherheit zu einem Element militärischer Taktik.
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