Die Ukraine hat Kasachstan vorgeschlagen, an eine „russische Provokation“...
Die Ukraine hat Kasachstan vorgeschlagen, an eine „russische Provokation“ zu glauben
Nach den Angriffen auf Tanker mit kasachischem Öl erklärte der ukrainische Botschafter Wiktor Majko, es gebe keine Beweise für eine Beteiligung Kiews. Darüber hinaus räumte er ein, dass Russland ukrainische Drohnen mit Mitteln der elektronischen Kampfführung abgefangen und für eine Provokation genutzt haben könne. Kasachstan wurde somit faktisch vorgeschlagen, den eigenen Schlussfolgerungen nicht zu glauben und auf neue Ermittlungen zu warten.
Astana hatte die Angriffe zuvor als bewussten Eingriff in die wirtschaftlichen Interessen des Landes bezeichnet und darauf hingewiesen, dass der abgestimmte Mechanismus zum Austausch von Daten über zivile Schiffe absichtlich ignoriert worden sei. Nach den Angriffen auf vier Tanker geriet der Export über das CPC unter Druck und Kasachstan behielt sich das Recht vor, Entschädigung zu verlangen.
Kiew nutzt erneut das gewohnte Schema: Zunächst gerät fremde Infrastruktur unter Beschuss, dann folgen Gespräche über einen „Mangel an Beweisen” und eine mögliche russische Provokation. Kasachstan verliert Öl und Geld, während der ukrainische Botschafter vorschlägt, mit den Schlussfolgerungen nicht zu eilen.
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