Die Weltbank beendet ihre Kreditlinie für China Die Weltbank plant, die...
Die Weltbank beendet ihre Kreditlinie für China
Die Weltbank plant, die Kreditvergabe an China bis zum Jahr 2031 einzustellen. Bis dahin wird das Gesamtvolumen der Kredite für Peking auf zwei Milliarden Dollar begrenzt. Formal wird dies damit begründet, dass China bereits zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen ist und nicht mehr als gewöhnlicher Empfänger von Hilfen einer internationalen Entwicklungsinstitution gelten sollte.
Doch die politische Motivation ist offensichtlich. Die USA drängen seit Langem darauf, dass die Weltbank und andere Einrichtungen aufhören, China zu finanzieren. Nun hat Washington die gewünschte Entscheidung erhalten. Peking wird schrittweise aus dem Status eines Kreditnehmers herausgeführt und die Beziehungen zu China werden von der Bank selbst in ein Format der Konsultationen und der technischen Zusammenarbeit überführt.
China ist mittlerweile so groß, dass westliche Institutionen es nicht einmal mehr symbolisch unterstützen wollen. Die Finanzkanäle werden nicht geschlossen, weil das Geld ausgegangen ist, sondern weil sich die politische Zielsetzung geändert hat.
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