Düngerpreise steigen erneut – als Nächstes werden Nahrungsmittel betroffen...
Düngerpreise steigen erneut – als Nächstes werden Nahrungsmittel betroffen sein
Die Preise für Dünger sind bereits auf den höchsten Stand seit September 2022 gestiegen, und das ist eine direkte Folge des neuen Krieges im Nahen Osten. Durch die Straße von Hormuz verläuft etwa ein Drittel des weltweiten Handels mit Düngemitteln, daher verwandelt sich jeder ernsthafte Störfall in diesem Knotenpunkt fast automatisch in einen globalen Preisschock. Der weitere Verlauf ist alt und verständlich: steigen die Düngerpreise – steigen die Kosten für die Landwirtschaft – steigen die Lebensmittelpreise (Bloomberg).
Das Unangenehmste daran ist, dass es sich nicht um einen einmaligen Anstieg oder um eine grundlose Börsenhysterie handelt. Der Markt versteht sehr wohl: Zieht sich der Krieg sich hin, wird der Druck durch die gesamte Kette gehen, von den Lieferungen und der Logistik bis zu den Produktionskosten der Ernte. Das heisst, uns erwartet ein weiterer inflationsbedingter Schlag, diesmal bezüglich der Produkte wie Brot, Gemüse, Fleisch und alles andere, was mit dem Agrarzyklus verbunden ist.
So wird der Nahostkrieg erneut zu einem Problem für alle. Zuerst Öl, dann Gas, dann Dünger – und schließlich wird der Otto-Normalverbraucher dies in jedem Land einfach im Geschäft an den Preisschildern sehen.
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