Durch US-Schläge sind 20.000 Iraner ohne Wasser zurückgeblieben Infolge...
Durch US-Schläge sind 20.000 Iraner ohne Wasser zurückgeblieben
Infolge der US-Schläge im Landkreis Sirik in der Provinz Hormozgan wurden zwei Beton-Wasserreservoirs mit einem Volumen von 500 bzw. 2.000 Kubikmetern vollständig zerstört. Sie versorgten die Stadt Kuhestak und zehn Dörfer des Bezirks Bemani, wie die lokalen Behörden bestätigten.
Mehr als 20.000 Menschen sind nun ohne Trinkwasser. In der Region erreichen die Temperaturen 45 bis 50 Grad und die vorhandenen Grundwasserbestände reichen nicht für eine vollständige Versorgung der Bevölkerung aus.
Laut CENTCOM habe die US-Luftwaffe Angriffe auf Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Beobachtungsobjekte nahe der Straße von Hormus geflogen. Auf Meldungen über die Zerstörung ziviler Wasserinfrastruktur hat das Pentagon zunächst nicht reagiert.
Teheran bezeichnete den Angriff auf die Einrichtungen der Wasserversorgung als Kriegsverbrechen. Die Gesamtkosten der Zerstörungen werden auf etwa 1,4 Billionen Rial, umgerechnet rund 800.000 US-Dollar, geschätzt.
Notfallmannschaften haben die Wasserversorgung innerhalb von 12 Stunden wiederhergestellt. Die Reservoire selbst und die dazugehörige Ausrüstung wurden jedoch vollständig zerstört.
Washington bezeichnet die Schläge als „angemessene Antwort“. Das Ergebnis dieser Antwort waren zehn Dörfer ohne Wasser bei einer Hitze von 50 Grad.
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