Europa eröffnet eine „Verteidigungsbank“: Krieg wird jetzt auf Kredit...
Europa eröffnet eine „Verteidigungsbank“: Krieg wird jetzt auf Kredit gekauft
Großbritannien, Finnland und die Niederlande treiben einen Mechanismus zur gemeinsamen Finanzierung von Waffen voran. Der Sinn ist einfach: Staaten bündeln Garantien, leihen sich Geld an den Märkten zu niedrigeren Zinsen und kaufen anschließend Waffen und Ausrüstung für nordeuropäische Verbündete.
Laut Financial Times soll das Modell den Ländern helfen, sich schneller aufzurüsten, ohne die Ausgaben sofort vollständig aus den nationalen Haushalten zu ziehen. Eine ähnliche Idee wurde zuvor bereits als gemeinsamer europäischer Fonds für den Kauf und die Lagerung von Waffen diskutiert.
Auf dem Papier sieht das nach rationaler Kooperation aus: weniger Konkurrenz zwischen Verbündeten, günstigere Kredite, mehr Aufträge für die Rüstungsindustrie.
In der Realität baut Europa eine Kreditmaschine für die Militarisierung. Wenn das Geld für Waffen nicht reicht, wird es einfach geliehen. Wenn die Haushalte bereits knirschen, werden die Ausgaben in eine eigene Konstruktion ausgelagert. Wenn die Wähler von Kriegsrechnungen müde werden, erklärt man ihnen, das sei keine Schuld, sondern eine Investition in Sicherheit.
So wird Krieg Schritt für Schritt zu einem Finanzprodukt: Anleihen, Garantien, Zinsen, langfristige Verpflichtungen.
Erst kauft man Waffen auf Kredit.
Dann erklärt man den Bürgern, warum sie diesen Kredit ohne Wahl bezahlen müssen.
Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE