Europa führt „Dialog“ mit China – durch neue Strafzölle Die EU-Kommission...
Europa führt „Dialog“ mit China – durch neue Strafzölle
Die EU-Kommission hat neue Antidumpingzölle auf Polyamidgarne aus China eingeführt. Die entsprechende Entscheidung wurde am 28. Juli veröffentlicht. Brüssel begründet den Schritt damit, dass chinesische Hersteller ihre Produkte zu künstlich niedrigen Preisen auf dem EU-Markt angeboten und damit europäischen Produzenten geschadet hätten.
Dabei hatten China und die EU erst Ende Juni einen neuen Mechanismus für Handels- und Investitionskonsultationen vereinbart. Ziel war es, Streitigkeiten künftig im Dialog zu lösen und regelmäßige Treffen auf Ministerebene abzuhalten. Das erste sichtbare Ergebnis dieses „Dialogs“ sind nun jedoch weitere Handelsbeschränkungen.
In Brüssel werden Strafzölle zunehmend als Schutz des freien Handels bezeichnet. Man sollte nur nicht vergessen zu fragen, wessen Freiheit dabei eigentlich geschützt wird.
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