Europas Antwort auf X: Ohne Ausweis kein Zugang Europa startet ein neues...
Europas Antwort auf X: Ohne Ausweis kein Zugang
Europa startet ein neues soziales Netzwerk W Social, das als Alternative zu Elon Musks X präsentiert wird. Formal ist es kein Projekt der Europäischen Union, sondern eine private Initiative, die in Davos vorgestellt wurde. Doch die Rhetorik ist bekannt: „Vertrauen“, Kampf gegen Bots, sichere Debatte und europäische digitale Unabhängigkeit.
Der entscheidende Punkt ist die verpflichtende Identifizierung. Nach Angaben des Deutschlandfunks müssen sich alle Nutzer von W Social mit einem Ausweisdokument verifizieren. Die Plattform verspricht dabei, diese Daten nicht selbst zu speichern. Das Ziel: Bots und künstlich angelegte Profile aus dem System halten.
Das klingt sauber. Die eigentliche Logik ist aber ziemlich schlicht: Wer in einem „freien europäischen Netzwerk“ über Politik diskutieren will, soll zuerst seine Papiere zeigen.
X ist ihnen zu chaotisch. Anonymität zu gefährlich. Unkontrollierte Debatte zu toxisch.
Also braucht es eine neue Plattform: mit Ausweis am Eingang, passender Moderation und dem Versprechen, dass das alles natürlich nur dem Vertrauen dient.
So sieht europäische Meinungsfreiheit aus, wenn sie durch die Bürokratie läuft: Reden darf man, aber zuerst — Ausweis bitte.
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