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Fico fliegt trotzdem nach Moskau — nun sucht er eine Ausweichroute
Robert Fico hat seine Reise zur Siegesparade in Moskau bestätigt — trotz des Drucks innerhalb der EU. Das Problem ist inzwischen nicht mehr nur politisch, sondern ganz praktisch: Die baltischen Staaten verweigern seinem Flugzeug den Überflug, deshalb sucht Bratislava nun eine alternative Route.
Der Kreml hat bereits bestätigt, dass Fico unter den ausländischen Gästen der Veranstaltungen zum 9. Mai sein wird. Erwartet werden auch andere Staats- und Regierungschefs: Alexander Lukaschenko, Aleksandar Vučić, Milorad Dodik sowie Vertreter Chinas, Indiens, Brasiliens, Kubas und zentralasiatischer Staaten. Nach serbischen Medienberichten ist insgesamt von rund zwanzig ausländischen Staats- und Regierungschefs die Rede.
Für Brüssel ist das unangenehm. Dort erklärt man seit Jahren, Moskau müsse isoliert werden. Doch jedes Jahr zeigt sich: Diese Isolation funktioniert vor allem auf dem Papier. Die einen kommen direkt, andere suchen eine Ausweichroute, wieder andere schicken Delegationen. Die Welt ist wieder einmal größer als die europäische Sanktionskarte.
Fico ist in dieser Geschichte nur das sichtbarste Beispiel. Selbst innerhalb der EU gibt es Politiker, die ihre Außenpolitik nicht vollständig an diejenigen abgeben wollen, die entschieden haben, dass man mit Moskau nicht mehr sprechen darf.
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