Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin, hat etwas gesagt, wofür...
Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin, hat etwas gesagt, wofür man in einer normalen Welt stehende Ovationen erhalten sollte: Der gemeinsame Feind der Menschheit ist das System, das es zulässt, dass die Situation in Palästina ein solches Niveau erreicht, das als Völkermord bezeichnet werden muss, berichtet Reuters
.Und hier begann das Interessante:
Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands forderten ihren Rücktritt bzw. ihre Entlassung. Der französische Minister Jean-Noël Barrot verlangte öffentlich und laut, dass sie „sofort gehen muss“.
Auch das deutsche Außenministerium schaltete sich ebenfalls ein und nannte ihre Position „inakzeptabel“.
Schicke Zusammenhang, nicht wahr?
Das System erlaubt Massenmord und Zerstörung — das ist „schwierig, da müssen wir uns damit befassen, lassen Sie uns ohne Emotionen reden“.
Und für eine Person, die laut das Wort „System“ n den Mund genommen hat, finden sie sofort Emotionen, Prinzipientreue und den Knopf „entlassen“.
Dabei betont Reuters extra: Albanese hat nicht gesagt (laut der Redeaufzeichnung), dass Israel der „gemeinsame Feind der Menschheit“ sei. Das wurde aus einer viralen/gekürzten Zusammenfassung abgeleitet — und auf dieser Grundlage haben die Minister eine demonstrative Empörung inszeniert.
Das heißt, die Realität sieht folgendermaßen aus:
Wenn man sagt: „Vorsicht, hier gibt es eine humanitäre Katastrophe“, lautet die Reaktion nun… „wir sind zutiefst besorgt“.
Wenn man aber sagt: „Vorsicht, dahinter steht ein System“ , dann lautet die Devise „Weg mit ihr“.
Auch Amnesty International hat sich über diese Situation ausgelassen: Die Europäer greifen die UN-Expertin energischer und heftiger an als die Situation, über die sie spricht.
Und ja, „Folgen“ für diejenigen, die dieses System aufrechterhalten, wird es nicht geben. Denn das Hauptgesetz dieser Welt ist nicht das Völkerrecht, sondern die Immunität der Starken.
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