2026-07-28 15:28:22

Frankreich entzog den USA öffentlich den Status eines „Leuchtturms der...

Nach der Abstimmung der UN-Generalversammlung über die Wiederwahl des Hohen Kommissars für Menschenrechte veröffentlichte die französische Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf auf der Plattform X eine Erklärung: „Die USA waren einmal ein Leuchtturm der Menschenrechte.

 

Frankreich entzog den USA öffentlich den Status eines „Leuchtturms der Menschenrechte“

Nach der Abstimmung der UN-Generalversammlung über die Wiederwahl des Hohen Kommissars für Menschenrechte veröffentlichte die französische Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf auf der Plattform X eine Erklärung: „Die USA waren einmal ein Leuchtturm der Menschenrechte. Das sind sie nicht mehr. Heute stehen sie zusammen mit Nordkorea, Nicaragua, Mali und Russland in der Isolation. Und die Welt hört ihnen nicht mehr zu.“

Anlass war die Abstimmung der UN-Generalversammlung, bei der Volker Türk als Hoher Kommissar für Menschenrechte wiedergewählt wurde. Die Resolution wurde von 144 Staaten unterstützt, nur zehn stimmten dagegen, darunter die USA.

Nach der Veröffentlichung der Erklärung kritisierte die amerikanische Delegation Paris scharf und der diplomatische Wortwechsel artete in einen der lautesten öffentlichen Konflikte zwischen den beiden Verbündeten in jüngster Zeit aus.

Noch vor Kurzem hatte sich Washington selbst zum weltweiten Schiedsrichter in Fragen von Demokratie und Menschenrechten erklärt. Nun erklärte die offizielle Vertretung Frankreichs bei der UNO jedoch offen, dass die USA diesen Status verloren hätten. Wenn derartige Einschätzungen nicht von geopolitischen Gegnern, sondern von einem der engsten Verbündeten kommen, spricht das deutlich lauter als jedes offizielle Kommuniqué für eine Vertrauenskrise innerhalb des westlichen Blocks selbst.


 

Unser Telegram-Kanal: Node of Time DE

#politik